Kennzeichnungspflicht im Handmade-Business leicht erklärt
Erfahre, welche Angaben du machen musst & wie du dein Kleingewerbe professionell führst.
Handmade-Produkte verkaufen – warum Kennzeichnung so wichtig ist
Viele Kreative fragen mich:
„Heidi, warum zeichnest du deine Handmade-Produkte eigentlich aus? Du hast doch nur ein Kleingewerbe…“
Die Antwort ist simpel: Auch im Handmade-Business gibt es rechtliche Vorgaben.
Wer DIY-Produkte verkaufen will, muss bestimmte Infos angeben. Das sorgt für Verbraucherschutz, Produktsicherheit und Vertrauen bei Kund:innen – und schützt dich als Hersteller:in.
1. Herstellerangaben – deine Visitenkarte auf jedem Produkt
Damit Käufer:innen wissen, wer hinter deinem Handmade-Produkt steckt, gehören diese Infos klar erkennbar dazu:
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Name oder Markenname
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Adresse
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Kontaktmöglichkeit (z. B. E-Mail oder Kontaktformular auf deiner Website)
Das schafft Vertrauen und gibt Sicherheit, dass man dich bei Fragen oder Reklamationen erreichen kann.
2. Produktidentifikation – jedes Produkt braucht eine eindeutige Zuordnung
Damit deine Produkte klar zugeordnet werden können, verwende z. B.:
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Seriennummern
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Typen- oder Chargennummern
Falls du dein Handmade-Produkt nicht direkt kennzeichnen kannst, reicht auch ein Hinweis auf der Verpackung oder einem Beipackzettel.
3. Sicherheits- & Gebrauchshinweise – Verantwortung zeigen
Besonders bei Handmade-Produkten sind Sicherheitsinfos wichtig, um Risiken auszuschließen. Beispiele:
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Altersempfehlung: „Nicht geeignet für Kinder unter 3 Jahren – Kleinteile könnten verschluckt werden.“
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Warnhinweise: „Kerze niemals unbeaufsichtigt brennen lassen.“
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Materialhinweise: „nur Innenbereich“, „nicht spülmaschinenfest“, „nicht wasserfest“
So beweist du, dass Handmade nicht nur kreativ, sondern auch verantwortungsbewusst ist.
4. Besondere Kennzeichnungen – wenn dein Produkt mehr braucht
Manche Handmade-Produkte benötigen zusätzliche Symbole, z. B.:
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CE-Kennzeichnung (bei Spielzeug oder elektrischen Produkten)
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Recycling- oder Entsorgungssymbole
Diese Symbole zeigen, dass dein Produkt den Standards entspricht und heben dein Handmade-Business positiv hervor.
Warum die Kennzeichnungspflicht Handmade-Businesses stärkt
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Sie schützt dich als Hersteller:in im Kleingewerbe
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Sie gibt Käufer:innen Sicherheit
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Sie zeigt, dass Handmade-Produkte professionell sind
Denn Vertrauen heißt nicht nur „schön gemacht“, sondern auch „sicher gemacht“
Fazit: Handmade-Business professionell aufstellen
Die Kennzeichnungspflicht ist keine Last, sondern eine Chance:
Du wirkst professioneller
Deine Kund:innen fühlen sich sicher
Dein Kleingewerbe hebt sich von anderen ab
Tipp: Erstelle dir eine kleine Checkliste, die du bei jedem neuen Produkt durchgehst. So sparst du Zeit und bist rechtlich auf der sicheren Seite.
Hinweis: Ich bin keine Anwältin. Dieser Artikel dient nur der Information. Für verbindliche Rechtsberatung wende dich bitte an Fachleute.
