Okay, jetzt hast du dein Profil, deinen Leadmagnet, deinen Content und deine erste Story-Sequenz. Heute kommt das Teil, das alles zusammenhält.
Deine Automation. Und ja, ich hör schon manche von euch denken: „Oh nein, Technik. Das ist doch nix für mich, das ist was für die Großen.“
Stopp. Genau das schmeißen wir heute über Bord.
Manychat ist nicht für die Großen. Manychat ist für dich. Für die Networkerin mit wenig Zeit, weil Manychat dir genau die Zeit schenkt, die du sowieso nicht hast.
Stell dir das vor. Du postest morgens ein Reel. Dann geht’s zum Sport, zur Arbeit, zu den Kindern. Und während du weg bist, kommentieren Leute unter deinem Reel dein Keyword. Jede einzelne Person bekommt automatisch eine Nachricht von dir in ihre DMs. Mit genau dem, was sie sich gewünscht hat.
Ohne dass du auch nur einmal aufs Handy schaust.
Das ist Manychat. Und das baust du heute. In einer Stunde.
Eine Sache vorweg. Wir bauen heute keine hochkomplizierte Marketing-Maschine mit zehn Verzweigungen. Das ist das, was andere Kurse dir gerne verkaufen, und genau da steigen 90 Prozent aus.
Wir bauen EINEN Flow. Einen einzigen. Der funktioniert. Und den kopierst du danach so oft, wie du willst.
Bevor wir loslegen, musst du eine Sache verstehen. Sonst klickst du blind rum.
Ein Manychat-Flow hat drei Teile.
Teil 1: Der Auslöser. Das startet deinen Flow. Bei uns heute: jemand kommentiert dein Keyword unter einem Post oder antwortet mit dem Keyword auf deine Story. Zum Beispiel HAUT. Oder WEG. Oder START.
Teil 2: Die erste Nachricht. Das sieht dein Interessent sofort in den DMs. Noch nicht der Leadmagnet selbst, erstmal nur eine kurze Frage. „Hey, du hast HAUT geschrieben. Soll ich dir alles rüberschicken?“ Mit einem Button drunter: „Ja, her damit.“
Warum so umständlich? Weil Instagram das so will. Instagram mag es gar nicht, wenn Accounts wahllos Links rausballern. Deshalb muss der Nutzer einmal selbst sagen „Ja, ich will das.“ Erst dann darf Manychat liefern.
Teil 3: Die zweite Nachricht. Erst wenn jemand auf den Button klickt, kommt das Eigentliche. Dein Leadmagnet, dein Link, dein PDF.
Und jetzt kommt der schöne Teil. Jede Person, die durch diesen Flow läuft, landet in deiner Manychat-Liste. Du kannst ihr später wieder schreiben. Du hast einen Kontakt, den du vorher nicht hattest. Ganz von allein.
Das heißt: Jeder Post, den du machst, bringt dir nicht nur Reichweite. Er baut dir eine Kontaktliste auf.
Jetzt bauen wir das zusammen. Ich geh mit dir Schritt für Schritt durch. Mein Tipp, und den mein ich ernst: Pausier bei jedem Schritt und mach ihn sofort mit. Nicht erst bis zum Ende gucken. Mitmachen. Sonst passiert nachher gar nichts.
Schritt 1: Manychat-Account anlegen
Geh auf manychat.com und meld dich mit deinem Instagram-Account an.
Wichtig, dein Instagram muss auf „Business“ oder „Creator“ stehen. Kostenlos, geht in den Instagram-Einstellungen unter „Konto“ in ein paar Sekunden.
Manychat hat einen Gratis-Tarif, der für den Anfang völlig reicht. Heute musst du keinen Cent bezahlen.
Schritt 2: Den ersten Flow anlegen
Im Manychat-Menü auf „Automation“ klicken, dann auf „New Automation“.
Es kommen jetzt Vorlagen. Ignorier die alle. Wir bauen selbst. Klick auf „Start from scratch“.
Jetzt siehst du eine leere Fläche und links ein Menü mit Auslösern.
Schritt 3: Den Auslöser einstellen
Zieh „Instagram Comments“ auf die Fläche. Ein Fenster geht auf, hier stellst du ein.
Welcher Post? Nimm „Any Post“. Dann funktioniert der Flow unter jedem Post, wo dein Keyword in der Caption steht.
Welches Keyword? Trag dein Keyword ein, zum Beispiel HAUT. Genau das, was du seit Tag 2 in deinem ganzen Funnel nutzt.
Genau treffen oder „enthält“? Nimm „Contains“. Dann klappt’s auch, wenn jemand schreibt „Ich hätte gerne HAUT bitte“.
Mein Tipp, und den solltest du dir merken: Ein Keyword, ein Flow. Nicht zehn Keywords in einen Flow quetschen. Macht dir später das Leben viel leichter.
Schritt 4: Die öffentliche Antwort im Kommentar
Bevor die DM rausgeht, kannst du öffentlich auf den Kommentar antworten. Optional, aber ich sag dir ehrlich, mach das.
Warum? Weil andere das lesen und denken „Oh, ich kann auch kommentieren und krieg was.“
Zum Beispiel:
„Check mal deine DMs. Ich hab dir was geschickt.“
Oder:
„Hab dir gleich alles rübergeschickt, schau in deine Nachrichten.“
Schritt 5: Die erste private Nachricht mit Button
Jetzt kommt das, was der Nutzer als Erstes in seinen DMs sieht.
Zieh „Send Message“ aus dem Menü auf die Fläche und verbind es mit deinem Auslöser.
Schreib eine kurze, menschliche Nachricht. Keine Marketing-Sprache, du redest mit einem Menschen.
Beispiel für Haut:
„Hey du! Schön, dass du HAUT geschrieben hast. Ich schick dir gleich meine persönliche Morgenroutine, soll ich sie dir rüberschicken?“
Darunter kommt ein Button rein. In Manychat heißt das „Quick Reply“ oder „Button“. Text drauf:
„Ja, her damit“
Dieser Button ist entscheidend. Erst nach dem Klick darf Manychat dir den eigentlichen Inhalt schicken. Ohne Button kein Inhalt. Das sind Instagram-Regeln, und wenn du dich nicht dran hältst, sperrt Instagram deinen Flow. Also bitte nicht abkürzen.
Schritt 6: Die zweite Nachricht mit dem Leadmagnet
Nach dem Button-Klick kommt die zweite Nachricht. Jetzt lieferst du. Kein Fragen mehr, nur noch geben.
Beispiel:
„Super, hier ist meine Routine. Schau mal rein und sag mir, wie du sie findest: [LINK zum Leadmagnet]“
Der Link führt zu deinem Leadmagnet von Tag 2. Also dein Google Doc, dein Canva-PDF, oder deine Landingpage, falls du eine hast.
Schritt 7: Die Rückfrage nach 2 Stunden, mein liebster Trick
Jetzt kommt der Teil, den fast kein Networker nutzt und der aus Automation echte Gespräche macht.
Nach der Lieferung baust du eine dritte Nachricht ein, mit Verzögerung. In Manychat heißt das „Delay“. Stell 2 Stunden ein. Danach kommt:
„Und, was war für dich das Spannendste an der Routine? Ich lese jede Antwort.“
Das ist der Moment, in dem aus Automation ein echtes Gespräch wird. Viele antworten hier tatsächlich, und dann hast du genau das, was du willst. Eine echte DM-Konversation mit jemandem, der sich schon fürs Thema interessiert.
Schritt 8: Den gleichen Flow für Story-Antworten
Jetzt reagiert dein Flow auf Kommentare unter Posts und Reels, UND auf Antworten auf deine Storys.
Und genau da kommen die Anfragen aus Tag 5 rein. Antwortet jemand auf deine Story-Sequenz mit dem Keyword, läuft derselbe Flow los.
Bevor du feierst, teste den Flow. Das vergessen die meisten, und dann wundern sie sich hinterher, warum nix passiert.
Bitte eine Freundin oder Kundin, unter einem deiner Posts mit deinem Keyword zu kommentieren. Wichtig, sie braucht ein anderes Instagram-Profil als du. Warum? Weil Instagram verhindert, dass du dich selbst triggerst.
Dann schau:
Bekommt sie die erste Nachricht? Klickt der Button? Kommt die zweite Nachricht? Funktioniert der Link? Kommt die Rückfrage nach 2 Stunden?
Klappt alles, bist du fertig. Du bist live.
Ich zeig dir, was die meisten vergessen. Kennst du diese Fehler, sparst du dir stundenlanges Suchen.
Fehler 1: Der Flow ist gebaut, aber nicht aktiviert. Oben rechts gibt’s einen Schalter. Manchmal steht der noch auf „Off“. Guck, dass er grün ist.
Fehler 2: Das Keyword ist zu normal. „Info“ oder „Mehr“ funktioniert schlecht, weil Instagram diese Wörter überall sieht. Nimm was Klares. HAUT. ENERGIE. WEG. START.
Fehler 3: Die erste Nachricht hat keinen Button. Ohne Button darf Manychat nichts mehr schicken. Kein Button, kein Flow, ganz einfach.
Fehler 4: Der Link funktioniert nicht. Teste ihn selbst, klick drauf. Öffnet er sich? Führt er wirklich zum Leadmagnet?
Fehler 5: Die Instagram-Verbindung ist abgelaufen. Manychat will alle paar Wochen, dass du die Verbindung bestätigst. Funktioniert der Flow plötzlich nicht mehr, liegt’s meistens genau daran. Rein, neu verbinden, fertig.
Wenn du bei den Nachrichtentexten hängst, hol dir Unterstützung:
„Ich bau einen Manychat-Flow auf Instagram. Mein Keyword ist [Keyword]. Mein Leadmagnet ist [was genau ist dein Leadmagnet, z.B. ‚3-Schritte-Morgenroutine für frische Haut‘]. Meine Zielgruppe ist [Zielgruppe]. Schreib mir 3 kurze Texte: 1. Eine öffentliche Antwort auf den Kommentar (maximal 1 Satz), 2. Die erste DM mit Button-Frage (warm, nicht werblich, maximal 2 Sätze), 3. Die Liefer-Nachricht nach Button-Klick (kurz, freundlich, mit Platzhalter für den Link). Sprich wie eine Freundin, keine Marketing-Sprache.“
Pass die Vorschläge an. Mach sie zu deinen eigenen.
Wenn du heute fertig bist, deine Freundin getestet hat, und du die erste Nachricht in deinen DMs siehst, die ganz automatisch reingekommen ist, ohne dass du irgendwas gemacht hast…
Dann macht’s klick im Kopf.
Du verstehst zum ersten Mal: Das hier ist kein Zufall. Das ist ein System.
Und ab diesem Moment postest du anders. Mit mehr Ruhe. Mit mehr Vertrauen, weil du weißt, dein Instagram arbeitet jetzt für dich. Auch wenn du gerade kochst. Oder schläfst. Oder einfach lebst.
Und das Beste daran: du brauchst dafür nicht mal die bezahlte Version.
Diese Vorlage läuft ganz genauso mit dem kostenlosen Manychat-Plan,
du musst nur noch deine eigenen Links einsetzen und schon rennt dein persönlicher Automations-Assistent.
Klick einfach unten drauf und leg los.
Hi, ich bin Heidi! 👋
25 Jahre Direktvertrieb, fünf verschiedene Firmen, und ich hab in der Zeit ziemlich genau gelernt, was funktioniert und was nicht.
Eines hab ich erst spät verstanden: Es bringt nichts, fleißig zu posten, wenn niemand in drei Sekunden weiß, wofür man eigentlich steht. Ich hab das selbst lange falsch gemacht und gesehen, wie viele im Team genau daran hängen bleiben.
Als Rheinländerin mit jahrelanger Erfahrung im Direktvertrieb kenne ich den Wunsch ganz genau: Klarheit haben, statt sich ständig zu erklären.
Genau deshalb habe ich das Positionierungs-Tool entwickelt.