Klarheit und Positionierung
Hier geht’s direkt zum Tool:
Bevor irgendwas anderes Sinn macht, Storys, Posts, Captions, machen wir das, was die meisten im Direktvertrieb überspringen. Und genau deshalb läuft ihr Content nicht.
Wir machen deine Positionierung.
Ich sag’s dir ehrlich, so wie ich es in den letzten Jahren immer wieder gesehen habe. Bei den meisten im Team liegt das Problem nicht am Content, nicht an den Storys, nicht an der Häufigkeit. Das Problem ist, dass niemand in drei Sekunden versteht, worum es bei dir eigentlich geht.
Stell dir vor du gehst an einem Laden vorbei. Keine Fenster, kein Schild. Du weißt nicht, ob da Schuhe drin sind, Kuchen oder Bücher. Würdest du reingehen? Nein, du läufst weiter.
Genauso ist das auf Instagram. Klickt jemand auf dein Profil und weiß nach drei Sekunden nicht, worum es bei dir geht, ist sie wieder weg.
Heute ändern wir das. Mit drei Fragen.
Frage 1: Für wen bist du da?
Und ich meine nicht „Frauen zwischen 25 und 55“. Das ist keine Zielgruppe, das ist eine Statistik.
Deine Zielgruppe ist ein Mensch, den du beschreiben kannst. Eine echte Person mit einem echten Leben und echten Problemen.
Ein Beispiel: „Frauen Anfang 50, die sich seit Jahren nichts mehr gegönnt haben und langsam merken, dass sie wieder auf sich schauen wollen.“
Das ist spezifisch. Das ist ein Mensch. Und wenn du so klar bist, passiert etwas Schönes. Jede die zu dieser Gruppe gehört fühlt sich sofort gesehen und denkt sich, hey, die meint ja genau mich.
Ich weiß was du jetzt denkst. Wenn ich mich so eng festlege, verliere ich doch alle anderen. Stimmt nicht. Das Gegenteil ist der Fall. Wenn du dich gar nicht festlegst, verlierst du alle, weil sich niemand angesprochen fühlt.
Schubladen sind nicht der Feind. Schubladen sind genau das, wonach die Leute suchen.
Frage 2: Worum geht es bei dir?
Das ist dein Thema, dein roter Faden. Das eine, worüber du sprichst.
Und ich weiß, jetzt zuckt’s vielleicht. Aber ich interessiere mich doch für so viel. Düfte, Pflege, Wellness, Aufbauen, Mindset.
Schön für dich. Aber für deine Zielgruppe ist das verwirrend. Wenn du über zehn Sachen schreibst, weiß am Ende niemand wofür du eigentlich stehst. Und wer für nichts steht, für den entscheidet sich auch niemand.
Wähl ein Thema. Das was dich am meisten begeistert. Wo du selbst am meisten erlebt hast. Wo du anderen am schnellsten helfen kannst.
Ein Beispiel: Du entscheidest dich für kleine Alltagsrituale. Dann ist das dein Thema. Schreibst du über Düfte, dann aus dieser Perspektive. Schreibst du über deinen Tag, dann auch aus dieser Perspektive. So bleibt alles miteinander verbunden.
Das ist wie ein Haus mit einem Namen über der Tür. Drinnen gibt es viele Zimmer, aber jeder weiß, dass er in deinem Haus ist, sobald er reinkommt.
Frage 3: Was ist dein Versprechen?
Das ist der schwerste Teil und gleichzeitig der wichtigste.
Was bekommt jemand, der sich auf dich einlässt? Nicht als Produkt, sondern als Veränderung.
Nicht: „Bei mir bekommst du Duftöle.“
Sondern: „Bei mir findest du eine kleine Routine, mit der du dich morgens wieder wie du selbst fühlst, ohne dass du dein Leben umkrempeln musst.“
Merkst du den Unterschied? Das erste ist ein Produkt. Das zweite ist ein Gefühl am Ende.
Dein Versprechen muss drei Dinge haben. Konkret, greifbar, ehrlich. Versprich nichts, was du nicht halten kannst. Aber mach auch nicht klein, was du wirklich gibst.
Die drei Fehler, die ich ständig sehe
Bevor du gleich das Tool öffnest, drei Fehler die ich jede Woche sehe. Wenn du sie von Anfang an kennst, sparst du dir Monate.
Fehler 1: Du positionierst dich über dein Produkt.
„Ich bin Partnerin bei alianaTure.“ Das ist keine Positionierung, das ist eine Stellenbeschreibung. Niemand folgt dir, weil du bei einer Firma bist. Menschen folgen dir, weil du für ein Thema stehst, das sie interessiert.
Dein Produkt ist das Werkzeug. Nicht die Positionierung.
Fehler 2: Du willst alles gleichzeitig sein.
„Ich zeig dir, wie du dein Business aufbaust, dich pflegst, deine Familie organisierst und entspannst.“ Das ist kein Profil, das ist ein Buffet. Und ein Buffet ist kein Restaurant. Keiner weiß, worauf du dich spezialisiert hast, also fühlt sich auch niemand wirklich abgeholt.
Fehler 3: Du willst erst perfekt sein.
„Ich muss erst noch mehr lernen, bevor ich mich positioniere.“ Nein. Du positionierst dich jetzt, mit dem was du heute schon weißt. Deine Positionierung darf sich entwickeln, aber sie muss anfangen.
Du bist qualifiziert über das zu sprechen, was du selbst erlebt hast. Das reicht. Das ist sogar der stärkste Ausgangspunkt den du haben kannst.
Warum „Network Marketing“ keine Positionierung ist
Das will ich extra mit dir machen, weil ich es zu oft sehe.
Viele schreiben in ihre Bio „Direktvertrieb“ oder den Firmennamen. Das fühlt sich richtig an, weil du stolz darauf bist.
Aber deine Kundin sucht nicht nach „Direktvertrieb“. Sie sucht nach „endlich wieder Energie haben“. Nach „morgens nicht mehr müde aufwachen“. Nach „Haut, die sich wieder gut anfühlt“. Nach „neben dem Alltag etwas Eigenes haben“.
Deine Kundin sucht die Lösung für ihr Problem. Nicht deine Methode.
Deshalb positionierst du dich nicht über alianaTure. Du positionierst dich über das Problem, das du löst. Die Produkte kommen viel später ins Gespräch. Wenn überhaupt.
Die stärksten Profile, die ich kenne, sagen nie „Direktvertrieb“ in ihrer Bio. Sie sagen „Ich zeig Frauen, wie sie neben dem Alltag wieder zu sich finden.“ Das ist der Unterschied zwischen einem Profil das wie Werbung wirkt und einem, dem man wirklich folgt.
Deine Aufgabe
Und jetzt kommt der Teil wo du ins Tun kommst.
Ich hab dir ein Tool gebaut. Es heißt Dein roter Faden. Du findest es hier:
Öffne es jetzt und geh es durch.
Das Tool führt dich in wenigen Schritten zu deinem Positionierungs-Satz, deiner Profil-Bio und drei fertigen Content-Ideen. Alles auf einer Seite, in deinen eigenen Worten.
Drei Hinweise bevor du loslegst:
Nimm dir 15 Minuten, am besten ungestört. Handy weg, außer für das Tool selbst.
Überleg nicht zu lange. Schreib das, was dir zuerst einfällt. Dein Bauchgefühl weiß oft mehr als dein Kopf. Wenn du 10 Minuten über einem Satz grübelst, bist du festgefahren. Einfach hinschreiben, anpassen geht später.
Und sei spezifisch. Je konkreter, desto besser. „Frauen“ ist unklar. „Frauen Anfang 50, die sich seit Jahren nichts mehr gegönnt haben“ ist klar.
Noch etwas. Deine Positionierung ist nicht für immer. Sie ist dein Ausgangspunkt. In ein paar Monaten wird sich etwas verschoben haben. Völlig normal. Heute legst du fest, wo du jetzt stehst. Das reicht.
Wenn du durch das Tool durch bist, schreib dir die wichtigsten Ergebnisse irgendwo auf, wo du sie immer griffbereit hast. Für deinen nächsten Post, für deine Bio, für deine nächste Story.
Hi, ich bin Heidi! 👋
25 Jahre Direktvertrieb, fünf verschiedene Firmen, und ich hab in der Zeit ziemlich genau gelernt, was funktioniert und was nicht.
Eines hab ich erst spät verstanden: Es bringt nichts, fleißig zu posten, wenn niemand in drei Sekunden weiß, wofür man eigentlich steht. Ich hab das selbst lange falsch gemacht und gesehen, wie viele im Team genau daran hängen bleiben.
Als Rheinländerin mit jahrelanger Erfahrung im Direktvertrieb kenne ich den Wunsch ganz genau: Klarheit haben, statt sich ständig zu erklären.
Genau deshalb habe ich das Positionierungs-Tool entwickelt.