Klarheit und der erste Leadmagnet
Hier geht’s direkt zum Tool:
Gestern oder eben haben wir deine Positionierung gebaut. Du weißt jetzt, für wen du da bist und worum es bei dir geht. Jetzt bauen wir das erste Ding, das du jemandem in die Hand drückst, bevor sie überhaupt was bei dir kauft.
Frage 1: Wer soll deinen Leadmagnet bekommen?
Kunden, die bei dir kaufen sollen, oder Frauen, die sich mit dir ein zweites Standbein aufbauen wollen. Beides braucht einen anderen Köder.
Für Kunden brauchst du was, das ihr konkretes Problem im Alltag löst. Für Partnerinnen brauchst du was, das ihnen zeigt, dass du selbst mal genau da gestanden hast, wo sie jetzt stehen.
Wenn du nicht weißt, für wen du den Köder baust, baust du am Ende einen, den keiner will.
Frage 1: Für wen bist du da?
Und ich meine nicht „Frauen zwischen 25 und 55“. Das ist keine Zielgruppe, das ist eine Statistik.
Deine Zielgruppe ist ein Mensch, den du beschreiben kannst. Eine echte Person mit einem echten Leben und echten Problemen.
Ein Beispiel: „Frauen Anfang 50, die sich seit Jahren nichts mehr gegönnt haben und langsam merken, dass sie wieder auf sich schauen wollen.“
Das ist spezifisch. Das ist ein Mensch. Und wenn du so klar bist, passiert etwas Schönes. Jede die zu dieser Gruppe gehört fühlt sich sofort gesehen und denkt sich, hey, die meint ja genau mich.
Ich weiß was du jetzt denkst. Wenn ich mich so eng festlege, verliere ich doch alle anderen. Stimmt nicht. Das Gegenteil ist der Fall. Wenn du dich gar nicht festlegst, verlierst du alle, weil sich niemand angesprochen fühlt.
Schubladen sind nicht der Feind. Schubladen sind genau das, wonach die Leute suchen.
Frage 2: Welches Mikroproblem löst du?
Nicht „Frauen wollen sich besser fühlen“. Das ist kein Problem, das ist ein Wunsch, den jeder hat und den keiner spürt.
Ein Mikroproblem ist konkret. Es ist ein Moment, den jemand sofort wiedererkennt.
Ein Beispiel: „Ich steh vorm Bastelschrank und finde nie das richtige Papier, obwohl ich bestimmt hundert Bögen hab.“ Das ist kein großes Problem. Aber wer das liest, denkt sofort: ja, genau, das bin ich.
Das große Problem motiviert niemanden zum Klicken. Das kleine, alltägliche schon.
Frage 3: Wohin soll dein Leadmagnet führen?
Das ist der Teil, den die meisten vergessen. Ein Leadmagnet, der nirgendwo hinführt, ist nur ein nettes Geschenk. Kein Köder.
Am Ende muss klar sein: Wenn dir das hier gefallen hat, hier ist der nächste Schritt. Das kann ein Produkt sein, ein Call, eine Einladung zur DM. Aber es muss da sein.
Nicht als harter Pitch. Als logische Brücke. So wie eine Duftprobe zur ganzen Flasche führt.
Die drei Fehler, die ich ständig sehe
Bevor du gleich das Tool öffnest, drei Fehler, die mir jede Woche begegnen.
Fehler 1: Der Leadmagnet ist zu groß gedacht.
„10 Tipps für mehr Energie“ klingt nach viel, bringt aber nichts. Zu allgemein, zu unverbindlich, keine Brücke zu irgendwas. Klein und konkret schlägt groß und beliebig, jedes Mal.
Fehler 2: Der Leadmagnet hat keine Brücke zum Angebot.
Du gibst was raus, und dann ist Stille. Niemand weiß, was als Nächstes kommt. Bau den nächsten Schritt von Anfang an mit ein, nicht erst hinterher.
Fehler 3: Du wartest, bis es perfekt ist.
Ein Google Doc, das es gibt, bringt mehr als ein Canva-Design, das seit drei Wochen halb fertig rumliegt. Dein erster Leadmagnet muss nicht schön sein. Er muss da sein.
Warum „Schau mal in meinen Shop“ kein Leadmagnet ist
Das will ich extra mit dir machen, weil ich’s zu oft seh.
Viele schicken als Erstes einen Link zum Katalog. Das fühlt sich nach dem schnellsten Weg an, weil das Produkt ja eh das Ziel ist.
Aber niemand will als Erstes einen Katalog. Die Leute wollen erst wissen: Verstehst du mein Problem? Hilfst du mir wirklich? Ein Katalog beantwortet das nicht. Eine Checkliste, die genau ihr Problem trifft, schon.
Deshalb fängst du nicht mit dem Produkt an. Du fängst mit dem Mikroproblem an. Das Produkt kommt später, als logischer nächster Schritt, nicht als erster Eindruck.
Deine Aufgabe
Und jetzt kommt der Teil, wo du ins Tun kommst.
Ich hab dir ein Tool gebaut. Es heißt Die Köderwerkstatt. Du findest es hier:
Öffne es jetzt und geh’s durch.
Das Tool führt dich in fünf Schritten zu deinem fertigen Leadmagnet, inklusive Canva-Briefing in deinen Farben und fertigen Dateinamen-Vorschlägen.
Drei Hinweise bevor du loslegst:
Nimm dir 15 Minuten, am besten ungestört.
Wähl das Mikroproblem, das du selbst am besten kennst, nicht das, was am cleversten klingt. Du bist da am stärksten, wo du selbst mal gesteckt hast.
Starte mit der Checkliste oder dem PDF-Guide. Quiz und Mini-Challenge sind toll, aber brauchen mehr Zeit. Für den ersten Wurf reicht das Einfache.
Wenn du durch das Tool durch bist, kopierst du dir den Inhalt raus und legst ihn in Canva an. Muss nicht perfekt sein. Muss nur existieren.
Hi, ich bin Heidi! 👋
25 Jahre Direktvertrieb, fünf verschiedene Firmen, und ich hab in der Zeit ziemlich genau gelernt, was funktioniert und was nicht.
Eines hab ich erst spät verstanden: Es bringt nichts, fleißig zu posten, wenn du am Ende nichts in der Hand hast, das du den Leuten einfach mitgeben kannst. Ich hab jahrelang „schreib mir gerne“ gesagt und dann improvisiert, statt was Fertiges parat zu haben. Hab gesehen, wie viele im Team genau daran hängen bleiben.
Als Rheinländerin mit jahrelanger Erfahrung im Direktvertrieb kenne ich den Wunsch ganz genau: Etwas Konkretes in der Hand haben, statt jedes Mal von vorne zu erklären.
Genau deshalb habe ich die Köderwerkstatt entwickelt.